Blogparade von Simone Weissenbach zum Thema „Onlinekurse“:

Blogparade von Simone Weissenbach zum Thema „Onlinekurse“:

„Über die neue große Möglichkeit unser Wissen in die Welt zu bringen und Menschen zu erreichen“

Ich war vor meinem Einstieg in die Online Selbstständigkeit parallel zum Jurastudium schon knappe 10 Jahre mit einigen Höhen und Tiefen freiberuflich tätig, als ich bei meinem ersten Besuch auf Simones Webseite gleich einige Parallelen zu „ihrer Geschichte“ erkannte. 🙂 Dann habe ich Ende 2015 meinen ersten Gastartikel „Von der Vision zum Ziel: Mehr Freiheit und Unabhängigkeit durch Online-Produkte“ bei ihr veröffentlicht, freue mich daher, jetzt auch an dieser Blogparade mitmachen zu können, und Menschen (hoffentlich) neue Impulse und Inspirationen geben zu können.

Meine hauptsächliche Motivation zum damaligen Start meines Online Instituts war es, Menschen überregional erreichen zu können, mit ihnen zu arbeiten sowie Impulse und Inspirationen für ein Leben mit mehr Freiheit, Flexibilität, Unabhängigkeit und Wohlbefinden zu geben. Und dafür eignen sich Onlinekurse einfach perfekt!! 🙂 Bei meiner bisherigen beruflichen Tätigkeit fällt mir schnell das Wort Hamsterrad ein und „das muss in der heutigen Zeit doch einfach nicht mehr sein“, sagte ich mir.

Ich war mit der Zeit auf der einen Seite immer mehr auf der Suche nach beruflichem Wachstum und persönlicher Weiterentwicklung – auf der anderen Seite allerdings gleichzeitig nach mehr Flexibilität, Unabhängigkeit und Wohlbefinden. Und somit war der Grundstein für diese neue große Möglichkeit, über Onlinekurse Wissen zu teilen und in die Welt zu bringen, sowie Menschen zu erreichen, gelegt… 🙂

1. Das anfängliche Problem: Die eigenen Ansprüche

Ich komme gleich zu Beginn mal zu einem Punkt, durch den ich mir selbst eigentlich permanent im Weg stehe und wodurch ich mich aus Sorgen und Ängsten vor Ablehnung nur mit einem unguten Gefühl langsam in die „Online-Sichtbarkeit“ begeben habe – erst recht mit den eigenen Produkten. Mein Problem waren die Gedanken in meinem Kopf und zwar über die Ansprüche an mich selbst. Selbstverständlich hatte ich schon viel im Bereich E-Learning ausprobiert, was auch erfolgreich verlief, dennoch war ich mit mir in meiner Selbstkritik immer gnadenlos. Ich sagte jedem, „Fehler“ können und werden passieren und das ist okay, aber für mich galt das irgendwie nicht.

Das alles ist inzwischen etwas besser geworden und durch das Feedback in meinem tollen Netzwerk reflektiere ich mich nun in einem gesunden Maße regelmäßig selber, was die Ansprüche relativiert. 🙂 In meinen Augen macht einen guten Kurs vor allem aus, dass man die Struktur bzw. den roten Faden erkennt, den Kunden/die Kundin gut abholt und durch den Kurs führt. Ich bin ein großer Fan von abwechslungsreichen Medien und persönlicher Ansprache. Aber vieles ergibt sich auch im Laufe der Zeit, wenn das Grundgerüst steht. Also, wenn auch Du noch ganz am Anfang stehst: „Glaube an Dich und gehe einfach los…“ Mach Dir nicht, wie ich zu Anfang, durch zu hohe Ansprüche Dein gesamtes Projekt kaputt…

2. Bei sich selbst bleiben

Also habe ich mir nun verordnet „bei mir zu bleiben“, mein Bestes zu geben, ein klares Konzept und eine Botschaft zu entwickeln, und damit dann die Menschen zu erreichen. Man wird nie etwas entwickeln und schaffen können, was allen Menschen gleich gut gefällt und das gleiche Maß an individuellem Nutzen bringt. Wie auch?! Die Bedürfnisse sind ja auch völlig unterschiedlich.

Meine Kollegin liebt zum Beispiel Audios und verarbeitet ihre Konzepte in Podcasts, die sie verkauft. Ich bin eher der visuelle Typ, möchte hingegen mehr lesen, „markern“ und Texte mit Bildern verknüpfen. Bei meinem ersten 4-wöchigen Onlinekurs zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden habe ich verschiedene Tools eingesetzt, um auch zu schauen, was das mit mir macht, und wen ich dadurch anspreche. Das größte Problem war lange Zeit, dass ich mich überhaupt nicht von der Stelle bewegt habe – aus Sorge vor dem Scheitern oder etwas falsch zu machen. Das sehe ich auch mit als größte Herausforderung an. Erst durch das Losgehen lernt man laufen und ich habe in meinen Beiträgen und Postings schon oft geschrieben, wie toll man sich vernetzen und durch die Hilfe anderer entwickeln kann. Trotz allem bin ich immer bei mir geblieben, um in der Reizüberflutung nicht völlig den Überblick zu verlieren…

3. Meine kompakten Tipps für Deinen Weg

Obwohl ich über mein Online Institut nun den einen oder anderen Kurs anbiete sowie Ebooks und persönliche Coaching Programme, kann ich noch nicht behaupten, dass ich mich komplett „fit“ fühle und mich jeder weiteren Herausforderung ohne Weiteres gewachsen sehe. Mein Weg war oft steinig und meine Herzenskollegin Carmen sagte mir oft:“ Christin, man muss nicht alles alleine machen!“ Wie recht sie hat (das spart Zeit, Geld, Nerven und graue Haare!), dennoch brauchte ich das Gefühl, zu wissen, wie es funktioniert und, dass ich es im Notfall einfach selbst tun könnte. Das würde ich auch immer wieder so machen, dennoch wirklich gleich zu Beginn ein Netzwerk aufbauen, das einen unterstützt. Seien es andere Dienstleister, die technische Fragen und Probleme klären und lösen, aber auch KollegenInnen, von denen Du Feedback erhalten und mit denen Du Dich austauschen kannst.

Mache Dir Deine Vision klar und entwickle positive Glaubenssätze, die Dir helfen können. Erwarte nicht, dass Du über Nacht zum Experten wirst, gib´ Dir Zeit… und Deinen zukünftigen KundenInnen auch. Wir sind Menschen und vor allem wenn Dinge Geld kosten, ist Feinfühligkeit gefragt und das braucht dann einfach seine Zeit – vor allem im Internet, wenn der persönliche Kontakt erst einmal fehlt.

Mein letzter Blogartikel handelte von dem persönlichen Mindset (also Deiner Denkweise, Deiner Einstellung und geistigen Haltung) und wie wir dadurch mehr Freiheit und Unabhängigkeit gewinnen können. Frage Dich doch mal, was Dein persönliches Drehbuch ist und wie Du bisher an Projekte herangegangen bist? Nutzt Du es bewusst für Dich und richtest es auf Glück und Erfolg aus?

Schaffe für Dich auch eine klare Struktur, was Du wie wann tun möchtest und dann gehe an die Umsetzung. Bleibe bei Dir und Deinem Konzept! Nur Du weißt, was Dir wichtig ist und nur Du bist der Experte für Dein persönliches Thema – und zwar mit Deinem Expertenwissen und Deiner Erfahrung! Und dazu kannst Du stehen! 🙂 Und dann wirklich, was nicht sein muss, gib´ es ab. Nicht, dass Du dann voller Frust zu früh aufgibst, denn Du weißt ja nicht, ob Du schon kurz vor dem Ziel bist… 🙂

 

Wie geht es Dir mit Deinen Onlinekursen? Oder stehst Du noch ganz am Anfang und brauchst Unterstützung? Welche Erfahrungen hast Du bisher gemacht? Was meinst Du ist besonders für Einsteiger wichtig? Ich freue mich von Dir zu hören! 🙂

Alles Liebe, viel positive Energie und tolle Ideen für Deinen Weg!

 

Herzlichst,

Deine Christin

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Bist auch Du interessiert an der Blogparade von Simone Weissenbach? Dann schau hier vorbei… http://www.simoneweissenbach.com

Möchtest Du wissen, wie man sein eigener ganzheitlicher Feelgood Manager wird und Inspirationen für mehr Gesundheit und Wohlbefinden im Alltag gewinnt? Dann kannst Du Dir hier unser kostenfreies Ebook herunterladen.

Das EBook „WerdEBooke Dein eigener Feelgood Manager“ stellt einen guten Überblick über die zehn Module und Themenfelder dar, die in dem ganzheitlichen Konzept für mee(h)r Feel Good Management und Positive Psychologie beschrieben werden. Dabei ist das Konzept nicht auf die Arbeitswelt beschränkt, sondern bietet viel mehr einen vielseitigen Ansatz für alle Lebensbereiche. Durch ein breites Expertenwissen wurde das EBook genauso angereichert wie durch Tipps, Methoden und Berichte aus der Praxis.
Werde auch DU DEIN EIGENER FEELGOOD MANAGER! Lerne die vielen Möglichkeiten eines neuen Forschungsschwerpunkts kennen und diese für Dich positiv in Dein Leben zu integrieren – für mehr Gesundheit und Wohlbefinden sowie Glück und Lebensfreude.

 

Christin Prizelius ist Wirtschaftspsychologin mit Studium der Rechtswissenschaften sowie Zertifikaten der Harvard University School of Public Health in „Health and Society“ und der University of California, Berkeley/USA in „The Science of Happiness“. Es ist ihr eine Herzensangelegenheit, Menschen in einer immer komplexer und hektischer werdenden Zeit auf dem Weg zu mehr Gesundheit, Wohlbefinden, innerer Zufriedenheit und Glück zu unterstützen. Das alles geschieht unter dem registrierten Markennamen „Mee(h)r Feel Good“ im ersten Feel Good Online Institut – auch um unter dem Grundsatz Sozialen Unternehmertums wohltätige Projekte in der ganzen Welt zu unterstützen = Feel Good². Ihre Themenschwerpunkte liegen dabei im ganzheitlichen Feel Good Management und dem neuen Forschungsfeld der Positiven Psychologie. Durch ihre Arbeit und Projekte kam sie 2011 unter die TOP 5 der EMOTION.Initiative „Frauen für die Zukunft“. 

http://www.feelgood-institute.com

 

6 Kommentare

  1. Simone Weissenbach

    Liebe Christin,

    ich freue mich sehr, dass du bei meiner Blogparade: Online-Kurse dabei bist! Oh ja, die eigenen Ansprüche. Da kann ich auch ein Lied von singen… 😉

    Danke auch für die guten Tipps!

    Herzliche Grüße und bis bald
    Simone

    Antworten
    • christinprizelius

      Liebe Simone,

      ein tolles Thema für eine tolle Parade! Danke dafür und all die Beiträge der anderen, sehr bereichernd! 🙂

      Herzliche Grüße,
      Christin

      Antworten
  2. Judith Torma

    Hallo Christin,
    vielen Dank für Ihren Einblick. Ja die Technik kann schon sehr überwältigend sein.

    Deshalb habe ich mich auch entschiedene meine Selbstlernkurse und online Seminare bei edudip aufzunehmen. Dort habe ich ganz viel Technik in einem verbunden. Außerdem wird mir viel abgenommen, wie das Hosting und die Abrechnung die Mitgliederverwaltung. Auf meiner eigenen Plattform ich auch, habe jedoch immer wieder die Rückmeldung erhalten, das so kleine Plattformen an Glaubwürdigkeit verlieren, wenn es um die Technik geht.

    In meinen online Seminaren verbinde ich jedoch die E-Mails, mit Videos, mit Podcasts, mit Checklisten und einem Arbeitsbuch welches sich herunterladen lässt.

    Meine Motivation online Seminare zu geben ist jedoch noch eine ganz andere und das habe ich meinem Beitrag zur Blog-Parade beschrieben.

    http://rhetorikblog.com/endlich-entspannt-lernen-und-die-rhetorik-entdecken-die-loesung-online-seminare/7793/

    (falls der Link hier nicht gewünscht ist, bitte rausnehmen)

    Herzliche Grüße Judith Torma

    p.s.: Das überregionale Arbeiten mit Menschen ist echt toll – es kommen viele Schweizer und Österreich in meine live Webinare – diese Kontakte gäbe es offline so bestimmt nicht.

    Antworten
    • christinprizelius

      Hallo Judith,

      herzlichen Dank für den Kommentar! Selbstverständlich kann der Link hier geteilt werden! 😉 Wir sind doch irgendwie im Online Business alle ein großes Netzwerk und tolle Beiträge sollte man einfach auch kommunizieren…das kann einen so großen Mehrwert für andere darstellen. (Zumindest sehe ich es so – auch wenn ich weiß, dass einige meiner KollegenInnen etwas anders unterwegs sind und schnell Konkurrenz befürchten…;-) ) Ich finde es auch „beruhigend“, wenn andere von ihren Erfahrungen berichten (vor allem mit der Technik) und danke im gleichen Atemzug auch für den edudip-Tipp. 😉

      Ich würde mich freuen, bei Zeiten wieder mal von Dir zu hören bzw. zu lesen…

      Herzlichst und mit sonnigen Grüßen,
      Christin

      Antworten
  3. christinprizelius

    Liebe Simone,

    ein tolles Thema für eine tolle Parade! Danke dafür und all die Beiträge der anderen, sehr bereichernd! 🙂

    Herzliche Grüße,
    Christin

    Antworten
  4. christinprizelius

    Eine tolle Blogparade und ein großartiges Ebook ist daraus entstanden. Danke! Lieben Gruß, Christin

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