Feelgood to go – meine Top 5 für fabelhafte Gefühle an miserablen Tagen

Feelgood to go – meine Top 5 für fabelhafte Gefühle an miserablen Tagen

Es gibt diese Tage, da will nichts wirklich klappen und ich verliere Mut, Lust und Freude an dem, was ich tue. Das Grau des Moments kriecht an mir hoch und am liebsten würde ich auf morgen vorspulen. Früher hätte ich mich an einem solchen Tag verkrochen, die Decke über den Kopf gezogen und wahlweise einen Teller Nudeln oder Schokolade oder beides gefuttert. Kurz: Ich hätte Dinge gemacht, von denen ich wusste, dass sie mir ein wohliges Gefühl bescheren und mich für den Tag abgemeldet. Ich kenne eine ganze Menge Leute, denen es gerade jetzt, in der grauen Jahreszeit, genauso geht.

Alles geht vorüber, die Frage ist nur wann

Verkriechen ist jedoch keine Option mehr für mich. Ich hab weder Lust noch Zeit im Selbstmitleid zu baden. Ich will nicht und ich kann manchmal auch schlicht nicht. Wir haben ja alle einen schönen Batzen an Verpflichtungen. Andere Maßnahmen mussten darum her und mittlerweile habe ich wunderbare Wege gefunden, um aus dem Tief zu klettern und den Tag wieder meinen Freund werden zu lassen. Meine Top fünf will ich heut gern auf Christins toller Seite mit euch teilen – auf dass wir alle noch mehr Feelgood-Momente in unser Leben holen.

Automatisch schlecht drauf?

Aber vielleicht erstmal ein genereller Blick: Diese verrückt-schlechten Tage kommen für die meisten von uns scheinbar aus dem Nichts, denn ihre Mechanismen laufen für uns unbewusst und automatisch ab. Etwas (und das kann alles sein, vom eigenen Gedanken, über das Wetter, bis zum missmutigen Gegenüber) piekst uns an und los gehts mit der negativen Gefühlskaskade.

Den automatischen Ablauf zu unterbrechen

ist daher die beste Idee überhaupt, um nicht ganz und gar in die Spirale aus blöden Gefühlen zu geraten und sich den Tag versauen zu lassen. Bedeutet im Klartext: Bemerke das ungute Gefühl und mach dir bewusst, dass hier gerade ein emotionaler Wasserfall losgetreten wurde. Was das braucht ist ein wenig Selbstbeobachtung. Die hilft sowieso sehr dabei mehr Wohlbefinden ins eigene Leben zu holen.

Selbstbeobachtung

Hörst du, was deine innere Stimme so den ganzen Tag in deinen Kopf quatscht? Bekommst du mit, wann du die Luft anhältst, die Schultern hochziehst, den Nacken verspannst? Weißt du, welche Menschen oder Situationen dir unangenehmen Gefühle verursachen und hast du eine Idee, warum das so ist? Je mehr wir lernen in uns hinein zu horchen und neugierig die Abläufe von Körper und Geist betrachten – umso mehr Freiheit bekommen wir.

Erkennen, was runterzieht

Egal, ob wir mittendrin bemerken, was los ist oder erst wenn wir schon ordentlich knatschig sind – jederzeit haben wir die Möglichkeit anders zu entscheiden. Ich schau davor gerne erstmal hin, was überhaupt die Gefühle macht. Manchmal bin ich einfach müde und ausgepowert, manchmal hat mich was verletzt – ein eigener Gedanke oder eine Situation. Dann schau ich mir das an und lass es ziehen. Danach ist die Zeit neu zu entscheiden -und in Aktion zu gehen!

Wenn du dich anders fühlen willst, dann

Es gibt ein paar Lieblings-Feelgood-Dinge, die ich immer dann tue, wenn die Schwere mich erreicht hat und ich mir mehr Leichtigkeit wünsche. Es geht, wenn man sich erstmal dran gewöhnt hat bewusst etwas zu tun, ganz schön schnell auf bessere Gedanken zu kommen. Alles, was man braucht ist eine gute Intevention. Hier meine Lieblinge:

1.) Beweg dich. Schnell

Sobald du merkst, dass schlechte Gefühle an dir hochkrabbeln, fang an dich zu bewegen. Ich weiß, das hört sich vielleicht ein wenig verwegen an, aber unser Körper ist mit unserem Geist so gut verbunden, dass Bewegung hervorragend wirkt. Am besten machst du etwas, was dir Spaß macht und sich gut anfühlt und zwar für ein paar Minuten. Du kannst hüpfen, einen strammen Spaziergang machen, Hulla- hoopen, durch deine Wohnung tanzen oder Yoga üben. Hauptsache, dein Körper hat richtig was zu tun und signalisiert deinem Gehirn so, dass alles gar nicht so schlimm ist. Außerdem baut die Bewegung die ausgeschütteten Stresshormone gleich wieder ab, was ebenfalls für Entspannung sorgt.

2.) Atme tief.

Den Zusammenhang zwischen Körper und Geist kannst du auch noch einfacher nutzen, denn nicht jede Situation eignet sich zum wilden rumhüpfen. Falls du also gerade nicht durch dein Büro tanzen kannst, aber schlechte Schwingungen hochsteigen, dann atme tief. Mir hilft am besten der 4 – 8er Rhythmus. Bedeutet: Zähl langsam bis vier und atme ein. Dann halte ganz kurz den Atem und wenn der Impuls zum Ausatmen kommt, gib ihm nach. Atme langsam bis acht aus. Das langsame Atmen hat genau wie die Bewegung zwei Effekte: Dein Gehirn bekommt vom Körper eine Art Entwarnungssignal und der langsamere Ausatmen beruhigt dein Nervensystem noch zusätzlich.

3.) Schau ins Grün

Studien belegen die heilende Wirkung der Natur. So gesunden Patienten in Krankenzimmern mit Ausblick auf einen Baum deutlich schneller als Patienten, die auf etwas anderes schauen müssen. Wenn es dir nicht gut geht, dann schau für ein paar Minuten ins Grüne. Im Idealfall kannst du sogar 1., 2. und 3. verbinden und im Wald spazieren, tief atmen und den Ausblick genießen. Ich glaube, da kann dann echt keiner mehr richtig schlecht drauf sein, oder?

4.) Hör deine Hymne

Manche von uns springen eher auf Geräusche und Musik an. Wenn du also bei jedem schönen Lied mitwippen musst und ein breites Grinsen bekommst, wenn dein Lieblingslied läuft, dann solltest du dir eine Good-Vibes-Playliste zusammen stellen. Hierauf gehören alle Lieder, die dir gefallen und deren Musik und Texte positiv und zuversichtlich sind. Meist reicht schon ein Lied und schwups gehts uns ein bisschen besser. Idealerweise findest du eine richtige Hymne für dich, die dich beschwingt und fröhlich macht.

5.) Umarm jemanden

Ok, das ghet auch nicht überall aber manchmal ist es eine tolle Möglichkeit. Wenn wir einige Sekunden lang jemanden fest umarmen, werden Bindungshormone ausgeschüttet und die machen uns glücklich und beruhigen zudem. Also, schlecht drauf? Dann los und die Liebsten mal feste in den Arm nehmen. Tut so gut und die Gefühle von Alleinsein, Isolation, Ohnmacht werden weniger.

So, das waren meine Lieblingsrezepte. Ich hoffe, sie helfen dir ein wenig durch die grauen Tage. Vitamin D ist übrigens auch noch etwas, was ich nehme, um das mangelnde Licht auszugleichen. Kannst du ja mal versuchen.

Lieben Dank an Christin für ihre tolle Arbeit und diese schöne Kooperation. Ich freu mich hier etwas beitragen zu können und grüß euch alle herzlich,

                     Silja

 

img_6571Silja ist die Gründerin von Glücksplanet und arbeitet als Trainerin, Coach und Yogalehrerin sowohl angestellt als auch freiberuflich.

Ihre Passion ist es Menschen dabei zu helfen ihren eigenen Weg zu gehen, glücklich und entspannt zu leben und sich ganz zu entfalten.

Als ehemalige Vertriebsmitarbeiterin, Projektleiterin, Change Managerin sowie langjährige Führungskraft hat sie ein breites Know How und tiefen Erfahrungsschatz aufgebaut, mit dem sie nun schon seit über 10 Jahren Menschen in Seminaren und Coachings begleitet. Silja spricht manchmal auf Tagungen, arbeitet an ihrem ersten Buch und kümmert sich gerne um ihre Familie.

Nach einer Bankausbildung hat sie ihren Abschluss in Wirtschaftspsychologie an der Ruhr Universität Bochum gemacht, ist u.a. zertifizierter Systemischer Coach und NLP Master sowie ausgebildete Yogalehrerin.

Silja lernt ständig dazu, praktiziert Yoga und Meditation mit täglicher Leidenschaft, isst möglichst viel gesundes Grünzeug und liebt ihre Familie innig.

Hier geht´s zu Siljas Webseite und ihrem Facebook-Profil. 🙂 Viel Spaß beim Vorbeischauen…

silja

 

 

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